Zynik wurde 1992 in Hamburg geboren und wuchs in Wiesbaden und London auf, bevor er nach Hamburg zurückkehrte. Seit 2013 lebt er - mit kurzen Unterbrechungen - in Gelsenkirchen. Seine Musik bewegt sich zwischen politischer Analyse und persönlicher Reflexion.
Geprägt von gesellschaftlichen Kämpfen und eigenen inneren Widersprüchen, verwebt Zynik wütende Systemkritik mit radikaler Selbstbefragung. Viele seiner Texte speisen sich aus Beobachtungen des sozialen Lebens in seiner Wahlheimat - einer Stadt, in der die Zumutungen gesellschaftlicher Ungleichheit besonders sichtbar werden. Sie stehen im Kontrast zu seinem eher privilegierten Aufwachsen und machen Brüche erfahrbar, die sonst oft theoretisch bleiben. Diese Spannung prägt seine Perspektive - suchend, politisch, unbequem.
2025 erschien sein Debütalbum „Trotz alledem“, ein kompromisslos ehrliches Werk über Ungerechtigkeit, Widerstand und den Wert von Solidarität. Entstanden ist ein Album, das nicht alles auflöst, aber vieles infrage stellt - und sich dabei weder der Hoffnung noch der Zweifel schämt.

